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TVUK1 – VU PKW contra PKW

Alarmzeit: 22.03.2026 12:07 Uhr
Einsatzende: 22.03.2026 14:45 Uhr
Alarmierungsart: Meldeempfänger
Art: TVUK1 – Verkehrsunfall eingeklemmte Person 1
Einsatzort: BAB1, zwischen AS Brinkum und AD Stuhr, Fahrtrichtung Osnabrück
Fahrzeuge:
Weitere Einsatzkräfte:
Mannschaftsstärke:

Einsatzbericht:

(ct) Am heutigen Sonntagmittag um 12:04 Uhrwurden die Feuerwehren Brinkum und Groß Mackenstedt sowie der Einsatzleitwagen aus Fahrenhorst mit dem Stichwort „Verkehrsunfall – Massenunfall von Verletzten“ alarmiert. Einsatzort war die Autobahn 1 zwischen der Anschlussstelle Brinkum und dem Autobahndreieck Stuhr. Gemeldet wurde, dass es zu einem Unfall mit mehreren beteiligten PKW und mehreren verletzen Personen gekommen sein soll.

Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Lage. Insgesamt waren fünf PKW beteiligt. Ein PKW war sehr stark deformiert. In diesem PKW waren zwei Personen eingeklemmt. Der Beifahrer war reanimationpflichtig und wurde daher umgehend per Crash-Rettung aus dem Fahrzeug herausgeholt und zur Reanimation an den Rettungsdienst übergeben. Leider ist er noch vor Ort verstorben.

Die Fahrerin war schwer eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt. Sie wurde mit hydraulischem Rettungsgerät patientenschonend aus dem Fahrzeug befreit und ebenfalls an den Rettungsdienst übergeben. Nach einer Versorgung vor Ort wurde sie mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensbedrohliche Verletzungen waren nicht auszuschließen.

Im Fahrzeug waren neben den beiden Personen auch noch drei Hunde. Zwei davon waren beim Eintreffen der Feuerwehr schon tot, ein Dritter wurde verletzt in eine Tierklinik gefahren.

In den anderen Fahrzeugen befanden sich insgesamt acht weitere Personen, die zum Teil unverletzt blieben oder leicht verletzt wurden. Auch sie wurden durch den Rettungsdienst vor Ort versorgt und betreut.

Der Rettungsdienst war insgesamt mit sieben Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und einem Rettungshubschrauber, sowie einem leitenden Notarzt und einem organisatorischen Leiter Rettungsdienst vor Ort.

Nachdem die technische Rettung abgeschlossen war, wurde noch der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt.

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Osnabrück sofort voll gesperrt. Da es zwischenzeitlich die Information gab, dass ein weiterer Hund auf der Autobahn herumlaufen sollte, wurde die Gegenfahrbahn ebenfalls voll gesperrt. Nachdem kein Hund gefunden werden konnte, wurde die Gegenfahrbahn nach circa 30 Minuten wieder freigegeben.

Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach ca 2,5 Stunden beendet werden. Die Autobahn blieb für die Unfallaufnahme weiter gesperrt.

Bereits am Dienstag war es an fast gleicher Stelle zu gleicher Uhrzeit zu einem Verkehrsunfall ebenfalls mit einem Todesopfer gekommen.