Die Stimmung in der Bevölkerung nach dem verlorenen Krieg wiederzugeben, ist heute schwer. In der Feuerwehr jedenfalls gab es Männer, die sofort bereit waren, optimistisch in die Zukunft zu schauen und auch danach handelten.
So schreibt der damalige Hauptmann, Heinrich Stührmann, Stelle, 1918 diese Worte ins Protokollbuch, die keines Kommentars bedürfen:
„Der Krieg hat ein Ende, die Kameraden kehren heim, verloren ist Deutschlands Größe, Ruhm und Ehre.
Wir wollen hoffen, in die Zukunft schauen. Darum frisch ans Werk, die Sonne muss wieder durchbrechen, aber dazu heißt es: Arbeiten!
Hilf Dir selber, so hilft Dir unser Gott. Immer vorwärts, niemals rückwärts. Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!
In der Zeit von 1920 bis 1940 war unsere Wehr sowohl in personeller als auch in technischer Hinsicht einem großen Wandel unterworfen
Der Hauptmann der Wehr, Heinrich Stührmann, legte am 8. September 1934 nach fast 30jähriger Ausübung sein verantwortliches Amt nieder. Neuer Führer der Freiwilligen Feuerwehr Groß Mackenstedt wurde Johann Klusmeyer. Sein Stellvertreter war Hermann Coldewey
Doch schon 1939 trat Johann Klusmeyer wegen Erreichen der Altersgrenze zurück – Georg Vögel wurde zum neuen Brandmeister gewählt. Johann Klusmeyer musste aber während der gesamten Kriegszeit bis 1945 die Führung wieder übernehmen, da Georg Vögel eingezogen wurde.


