Schon die Gründer wussten um die Notwendigkeit, dem Ernst und der oftmals harten Realität der Einsätze Stunden der Fröhlichkeit und Entspannung entgegenzusetzen. Die Unbeschwertheit während der Feste lässt die Menschen sich näher kommen und damit die Kameradschaft in der Wehr wachsen.
So wurden schon im Gründungsjahr wie auch in den folgenden Jahren jeweils Stiftungsfeste gefeiert (siehe Anzeige). Die Festlichkeiten wurden bei „Gastwirth Düssmann“ in Stelle (jetzt Steller Krug, Inh. U. Oltmanns), im „Stührmannschen Gasthause“ (jetzt Inh. T. Holscher) und im Gasthause Meyer – Malsch (jetzt Inh. R. Meyer) abgehalten.
Es war üblich, zu den Stiftungsfesten die Nachbarwehren Stuhr und Heiligenrode einzuladen. Die Veranstaltungen begannen am Nachmittag mit einem Marsch von mehreren Kilometern Länge von Groß Mackenstedt nach Stelle beziehungsweise zur Malsch. Auf dem Wege zum Festplatz schmückten Ehrenpforten und Fahnen die Straßen.
Vorführungen moderner Feuerwehrgeräte und Übungseinsätze füllten die Zeit bis zum Festball aus. Hier wurden dann Vorträge gehalten, Nationallieder gesungen und Toaste auf die Landesherren, den Kaiser und die Herzöge, ausgebracht.

