Wie schon im Abschnitt „Die erste Feuerlöschspritze“ erwähnt, war die Unterbringung der Feuerwehrgeräte eine besonders wichtige Angelegenheit, denn eine zentrale Lage war Voraussetzung für Schnelligkeit und Einsatzbereitschaft.

Als erstes Gerätehaus wurde ein Anbau an der Scheune von Heinrich Cohrsen genutzt. Hier hatte die Wagenspritze ab 1902 ihren Standort. Einem am 16. Oktober 1926 erschienenen Zeitungsartikel ist zu entnehmen, dass dieser Anbau nicht Eigentum von Heinrich Cohrsen war, sondern der Feuerwehr oder der Gemeinde gehörte.

In dem Artikel heißt es:

„Das alte Gebäude (gemeint ist der Anbau) war sehr altersschwach geworden, und so entschloss sich die Gemeinde, ein neues Spritzenhaus zu bauen. Es ist jetzt in Benutzung genommen. Nach einer gut gelungenen Schulübung fand jetzt unter einer Ansprache des Bürgermeisters Müller die Übergabe des Spritzenhauses statt. Da einer der Kameraden, den man besonders schätzt (H. Cohrsen), an diesem Tage seinen Geburtstag hatte, schenkte man ihm das alte Spritzenhaus, wovon er ebenso überrascht wie gerührt war.“

Die Anschaffung des Mannschaftswagens nebst Motorspritze im Jahre 1932 war der Anlass für den Bau eines Gerätehauses direkt am Bahnhof Groß Mackenstedt. Durch einen Grundstückstausch zwischen dem Kaufmann Heinrich Meyer und der Gemeinde (circa 300 qm) wurde die Errichtung an diesem Platz möglich.

Später kam noch ein Anbau hinzu, in dem zunächst die Gemeindeverwaltung und dann ein Friseurgeschäft untergebracht war. Dieser Raum wurde 1969 von den Kameraden zu einem Schulungs und Aufenthaltsaum umfunktioniert.