Ebenso wie die Anschaffung von einer Motorspritze nebst motorisiertem Mannschaftswagen fällt in diesen Zeitraum der Bau von zwei Gerätehäusern (Spritzenhäusern). Darüber wird im Einzelnen auf den nächsten Seiten berichtet.

30 Jahre hatte die von einem Pferdegespann gezogene Handdruckspritze ihren Dienst getan, als man sich 1932 zum Kauf einer Motorspritze entschloss. Es lagen mehrere Angebote vor. Den Zuschlag erhielt schließlich eine wassergekühlte Motorspritze der Firma E.C. Flader aus Sachsen (Kaufpreis RM 1.600, ). Die Leistung der Motorspritze wurde mit 600 Liter pro Minute angegeben.

Für den Transport der Spritze wurde gleichzeitig ein Fahrzeug gekauft. Es handelte sich hier um einen gebrauchten Lieferwagen, der von der Firma Bergmann, Syke, als Mannschaftswagen umgebaut und mit einem Aufsatz für die Unterbringung der Motorspritze, Schlauchmaterial und anderer Geräte versehen wurde (siehe Foto).

Die Einweihung dieser neuen Geräte fand am 5. Juni 1932 anlässlich der in der Maltsch stattfindenden Verbandstage des Kreisfeuerwehrtages statt.

motorspritze
Die erste Motorspritze 1932