(JG) Am vergangenen Sonntag fand der jährliche „Tag der Feuerwehr“ der Gemeindefeuerwehr Stuhr in Brinkum statt. Bei bestem Wetter konnten sich die Besucher rund um das Thema „Feuerwehr & Rettungsorganisationen“ informieren und hinter die Kulissen schauen. Neben Vorführungen und Informationsveranstaltungen, konnten historische sowie aktuelle Technik und Rettungsmittel bestaunt werden.
Sonderfahrzeuge der Gemeindefeuerwehr wie z.B. der Gerätewagen – Lüftungstechnik aus Seckenhausen, der Rüstwagen mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) aus Groß Mackenstedt, das Löschgruppenfahrzeug – Logistik aus Heiligenrode und die Drehleiter aus Brinkum waren vor Ort.Ebenso Sonderfahrzeuge des Landkreises Diepholz wie z.B. der Gerätewagen – Gefahrgut mit der Gefahrgutstaffel Nord.
Die Höhenretter der Gemeinden Stuhr und Weyhe demonstrierten einen Industriekletterunfall, wobei eine Person in schwindelerregender Höhe das Bewusstsein verlor. Den Besuchern wurde vorgeführt und erklärt, wie eine solch verunglückte Person gerettet und an den Rettungsdienst übergeben wird.
Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Seckenhausen demonstrierten die Entrauchung mit Hilfe eines Belüftungsgerätes und die Jugendfeuerwehr Brinkum/Stuhr bot Wasserspiele an.
Zwischen den Vorführungen konnten die Besucher immer wieder Kameraden in unterschiedlichster Einsatzbekleidung und Ausrüstung sehen. Neben der Standardausrüstung eines jeden Feuerwehrmannes, waren Atemschutzgeräteträger und Chemikalienschutzanzüge dabei.
Die Ortsfeuerwehr Groß Mackenstedt – ausgerüstet mit dem Rüstwagen und dem HLF – sicherten in Zusammenarbeit mit der Polizei die simulierte Einsatzstelle ab, während der Rettungsdienst schon mit der Versorgung der verunfallten Person begonnen hatte. Der Einsatzleiter und der Gruppenführer des HLFs erkundeten die Lage und veranlassten dann weitere Schritte. In diesem Fall wurde das Material, welches zur Rettung der Person benötigt wird, in einem Bereitstellungsraum bereitgelegt. Schritt für Schritt wurde dann die Person mit technischem Gerät aus dem Fahrzeug befreit, vom Rettungsdienst betreut und an diesen übergeben.
Der „Shanty Chor Brinkum“ bot im Anschluss musikalische Begleitung zu Kaffee und Kuchen. Bevor es dann zu den letzten Vorführungen des Tages kam. Die ASB – Rettungshundestaffel aus Bremen war mit ca. 13 Rettungshunden (oder Rettungshunden in Ausbildung) sowie den dazugehörigen Hundeführern angereist. Auf simulierten Trümmerhaufen demonstrierten Hund und Hundeführer ihr Können. Hierfür wurden Tunnel zum Durchlaufen, bewegliche Brücken, Wippen und Hindernisse aufgebaut. Aber auch die Flächensuche wurde simuliert und den Besuchern vorgeführt und erläutert. Das Highlight war dann das Verbringen eines Hundeführers mit seinem vierbeinigen Begleiter vom Dach des Feuerwehrhauses mit Hilfe der Drehleiter aus Brinkum. (zur Vorführungsfläche und die anschließende Flächensuche einer vermissten Person.
Während des ganzen Tages standen die Kameraden der Gemeindefeuerwehr Stuhr, Weyhe und der Sondereinheiten des Landkreises Diepholz als Ansprechpartner für Besucher, Familienangehörige und Interessenten bereit. Insgesamt wurde so ein guter Einblick hinter die Kulissen der Feuerwehr, Polizei und der Rettungsorganisationen des Deutschen Roten Kreuzes sowie des Arbeiter Samariter Bundes Bremen gegeben.

